Aufruf – Hinaus zum 1.Mai 2026

Aufruf zur 1. Mai Demonstration

Der 1. Mai ist unser Tag – ein Tag der Solidarität und des gemeinsamen Kampfes.
In der Tradition der Arbeiter*innenbewegung gehen wir auf die Straße: entschlossen, solidarisch und gegen ein System, das auf Ausbeutung, Unterdrückung und Ungleichheit basiert.
Unser Ziel ist klar: den Kapitalismus überwinden und eine Gesellschaft erkämpfen, in der die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen – nicht Profite.

Gemeinsam gegen Ausbeutung und Krise

Während die Preise steigen, Löhne stagnieren und Mieten explodieren, sichern sich Konzerne und Reiche immer größere Profite. Die Krisen des Kapitalismus – ob Inflation, Klimakatastrophe oder soziale Spaltung – werden auf unserem Rücken ausgetragen. Für viele bedeutet das: Unsicherheit, Armut und ein Leben von der Hand in den Mund.

Wir sagen: Schluss damit!
Unsere Antwort ist Klassenkampf – organisiert, solidarisch und internationalistisch.

Gegen Krieg, Aufrüstung und Wehrpflicht

Die Herrschenden treiben uns immer weiter in militärische Konflikte und Aufrüstung. Krieg dient nicht unseren Interessen, sondern denen von Staaten und Kapital. Während Milliarden in Waffen fließen, fehlt es an Geld für Soziales, Bildung und Gesundheit.

Wir stellen uns klar gegen Krieg und jede Form von Wehrpflicht. Wir lassen uns nicht verheizen – weder an der Front noch auf der Arbeit.

Für eine solidarische Gesellschaft

Egal ob Arbeiter*innen, Erwerbslose, Auszubildende, Studierende oder Menschen mit geringem Einkommen. Wir kämpfen gemeinsam – ob im Betrieb, im Alltag oder auf der Straße.

Wir wollen eine Gesellschaft, in der:

Produktion nach Bedürfnissen organisiert wird,

Wohnraum keine Ware ist,

Care-Arbeit gerecht verteilt wird,

und alle Menschen in Würde leben können.

Kurz: Wir kämpfen für den Sozialismus.

Feministisch und antifaschistisch – ohne Kompromisse

Als feministische Antifaschist*innen ist für uns klar: Kein Platz für Mackertum, Sexismus oder patriarchale Dominanz. Wir wollen eine Demonstration, in der sich alle sicher und respektiert fühlen.

Menschen mit rechter Gesinnung haben bei uns nichts verloren.

Unsere gemeinsame Praxis

Wir verstehen unsere Demonstration als solidarischen Raum. Wir achten aufeinander, handeln gemeinschaftlich und stehen zusammen mit allen, die für bessere Lebensbedingungen kämpfen.

Nationalflaggen bleiben zuhause – unsere Solidarität kennt keine Grenzen.

Kommt mit uns auf die Straße!

Lasst uns laut, wütend und kämpferisch sein.
Lasst uns zeigen, dass eine andere Welt möglich ist.

Heraus zum 1. Mai – für Sozialismus, Solidarität und Befreiung!